Beim Swiss Speaking Slam 2025 in der Schweiz zu stehen – und schließlich das Finale zu erreichen – war für mich ein außergewöhnlicher Moment. Zwischen 15 Speakerinnen und Speakern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durfte ich meinen Vortrag über die Kunst des Menschenlesens präsentieren, geprägt von meinen Erfahrungen aus dem Rettungsdienst. Diese sieben Minuten fühlten sich an wie ein konzentrierter Auszug aus vielen Jahren intensiver Begegnungen mit Menschen, Emotionen und Grenzsituationen. Umso mehr hat es mich berührt, wie stark das Publikum auf diese Mischung aus Praxis, Humor und Tiefgang reagiert hat.

Besonders wertvoll war, dass mein Mentor Heinrich Kürzeder – vielen in der Branche als der Rednermacher bekannt – in der Jury saß. Er begleitet mich seit meiner Rednerausbildung, hat mich fachlich geschliffen, kritisch gefordert und gleichzeitig immer bestärkt, meinen eigenen Stil zu leben. Ihn im Publikum zu wissen und am Ende im Finale zu stehen, war für mich ein doppeltes Highlight.

Der Slam selbst war ein Feuerwerk an Themen und Persönlichkeiten: KI, Neuroresilienz, Burnout-Prävention – und mittendrin die Überzeugung, dass Haltung, Herz und Authentizität am Ende mehr zählen als perfekte Rhetorik. Die Stimmung war intensiv, das Feedback direkt, das Miteinander inspirierend.

Dass ich es in die Top 5 geschafft habe und so viele positive Rückmeldungen erhalten habe, zeigt mir einmal mehr: Menschenlesen wirkt – auf der Bühne genauso wie im echten Leben. Und genau dort gehört es hin.

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