Warum die Weltpolitik an denselben Fehlern scheitert wie schlechte Meetings
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Die aktuellen Ukraine-Verhandlungen zeigen, wie schwer internationale Zusammenarbeit wird, wenn Vertrauen fehlt und gemeinsame Ziele verschwimmen. Was auf höchster diplomatischer Ebene geschieht, ähnelt in vieler Hinsicht den Dynamiken eines Teams im Krisenmodus.
Jeder verfolgt eigene Interessen, es wird übereinander statt miteinander gesprochen – und aus Vielfalt wird Konfliktpotenzial. Dabei könnte gerade Diversity eine Stärke sein, wenn sie genutzt statt bekämpft würde. Doch statt Brücken zu bauen, vertiefen die Beteiligten ihre Gräben. Die Diskussion um Sicherheitsgarantien für die Ukraine verdeutlicht, wie Misstrauen und unklare Kommunikation jedes noch so ambitionierte Projekt zum Stillstand bringen können.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass – im Konferenzraum oder auf der Weltbühne – ohne echtes Zuhören, klare Ziele und ein Mindestmaß an Vertrauen jedes Team scheitert, egal wie mächtig seine Mitglieder sind.